Wieso ein Garten?

Überlegungen zum Thema Diesel  von Dr med Bernd Hontschik in der FR-Kolumne  am 03.02.2017

Projekt „Garten statt ZOB“

Das Projekt „Garten statt ZOB“ am Nordausgang des Hauptbahnhofs soll zeigen:
die Nordstadt braucht das intensive Grün für die Nordstädter/innen,
die Nordstadt braucht das Grabe- und Experimentierland,
die Nordstadt braucht den Nutz-, Spiel- und Lustpark.
Der Platz ist dafür genau richtig, er markiert den zentralen Eingang zur Nordstadt.

Der städtebaulich wichtige Platz ist seit langem eine Erwartungsfläche für Beton und Asphalt – sein Grün wurde von der Stadtplanung nie geliebt und nur als Restfläche behandelt. Jetzt soll sie dem Zentralen Omnibus Bahnhof (ZOB) geopfert werden, dessen derzeitiger Standort dem Fußballmuseum geopfert werden soll.

Symbolisch soll das Projekt „Garten statt ZOB“ Widerspruch zu dieser Fehlplanung darstellen und damit zugleich eine intensivere Nutzung des kernstädtischen Grüns fordern.

Was wird gemacht? An geeigneter Stelle wird nächtens ein „Garten“ angelegt und morgens ein Gartencafé geöffnet – Aktive und Flugblätter klären über die Aktion und ihren Sinn auf und werben für weiteren Widerspruch.

Was wird gebraucht? Fünfzig Aktive, portionierter Mutterboden für ein ansehnliches Areal, Pflanzen aller Art zum Einsetzen, Gartengerät, Gartentisch und –bänke, Kaffee, Brötchen, Transparent(e), Flugblätter, Foto- und Filmapparate. Ein genauer Aktionsplan.

Wann wird es gemacht? An einem frühen Morgen im späten September

V.i.S.d.P.: Nordstadt-Leut

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